Aktuell

Auch in meinem Fall hat das Coronavirus dafür gesorgt, dass alle meine laufenden Vorstellungen und auch meine neuen Arbeiten sowohl in Berlin als auch deutschlandweit im Jahr 2020 abgesagt worden. Das betraf alle meine Vorstellungen von KABALE UND LIEBE von Schiller und ANTIFAUST, beides in der Regie von Jo Fabian am Staatstheater Cottbus bis Juni 2020 und auch meine laufenden Vorstellungen PHYSIKER von Dürrenmatt am Theater an der Ruhr Mülheim. Die neue Produktion von Grigory Kofmann VIVALDI WINTER, mit der wir im Februar 2020 in Berlin begonnen hatten und die im Juli 2020 in Anykščiai / Litauen mit zwei Vorstellungen ihre Premiere erlebte,  ist mit weiteren Vorstellungen in Berlin auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt worden. Auch meine Mitarbeit an der MediaBühne Hamburg mit deutschlandweiten Vorstellungen von DER SELTSAME FALL DES DR. JEKYLL UND MR. HYDE sind bis auf weiteres abgesagt. Sobald sich irgendetwas Neues ergibt werde ich euch auf meiner website informieren.

Im Frühjahr 2019 hat sich auf dem Gelände des Mobijouparks ein Neues Theater gegründet, das Theater an der Museumsinsel Berlin in der Form einer gemeinnützigen GmbH, wo ich als Gesellschafter, Regisseur und Schauspieler tätig war. Nach zwei Jahrzehnten fand damit ein Betreiberwechsel statt, unsere  gemeinnützige GmbH übernahm die Verantwortung. Es gestaltete sich eine äußerst schwierige Saison, die aus Anlass der 200jährigen Uraufführung von FAUST im Schloss Monbijou dem Nationaldichter Johann Wolfgang von Goethe gewidmet war.  Zu sehen waren bis Anfang September 2019 die Inszenierungen FAUST, das Lustspiel DIE VÖGEL sowie das PUPPENSPIEL DES DR. FAUST in deutsch und in englisch, alles aus der Feder des deutschen Nationaldichters FAUST in der Regie von Maurici Farré, DIE VÖGEL in der Regie von Darijan Mihajlovic, in beiden Inszenierungen konnte man mich als Schauspieler bewundern. Das Puppenspiel war eine Regiearbeit von mir, auch dort spielte ich teilweise mit.

Eigentlich war auch die Wintersaison unter unsere Führung geplant, dazu hatten wir eigens eine Märchenscheune auf dem unteren Plateau errichtet. Aber auf Grund nicht nachvollziehbarer und illegaler Vorkommnisse, die offensichtlich keine Politik oder Behörden des Stadtbezirkes verhindern konnten, und unter Mithilfe prominenter Anwaltschaft zeigten die von Christian Schulz betriebenen Märchenhütten bis zum Ende des Jahres ihr Märchenprogramm, leider zum Schaden unseres neu gegründeten Theaters. Wir mussten auf Grund des Parallelbetriebs unsere Bemühungen einstellen und Insolvenz anmelden. Seit dem 01.01.2020 gibt es leider keinerlei öffentliche kulturelle Aktivitäten oder Vorstellungen mehr auf dem Gelände des Monbijouparks.