Aktuell

Nach der erfolgreichen Sommersaison des Amphitheaters Berlin im Monbijoupark mit MACBETH, FAUST und DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR geht es am Staatstheater Cottbus mit der Übernahme von WILHELM TELL,  der Inszenierung von Jo Fabian am Theater an der Ruhr aus Mülheim, weiter. Cottbuser Premiere ist am 23.09. um 19.30 Uhr in der Kammerbühne. Weitere Vorstellungen am 03.10. um 19 Uhr, am 10.10. um 19.30 Uhr, am 29.10. und 26.11. um 19 Uhr,  am 08.12. und am 20.12. um 19.30 Uhr, alle Vorstellungen in der Kammerbühne.

Ab dem 18.09. beginne ich auch am Cottbuser Staatstheater meine Regietätigkeit für das Projekt

DAS BRENNENDE AQUARIUM

mit Dialogen von Ronald D. Laing für zwei Schauspieler und drei Regisseure

SIE und ER treffen in unterschiedlichen Situationen aufeinander. Zwischen ihnen entstehen kurze, witzige, meist hintergründige Dialoge, die Emotionen, Taktiken und Muster zwischenmenschlicher Kommunikation sichtbar machen. Sprache wird manchmal zur individuellen Maske, dient der Demaskierung des Gegenübers oder offenbart sich als ein bis zur Absurdität gesteigerter Versuch der Verständigung, der nicht selten missglückt. Aber SIE und ER geben nicht auf – selbst angesichts eines brennenden Aquariums!

Drei Schauspielregisseure erfinden mit ihrer jeweils unverkennbaren Regiehandschrift in demselben Bühnenraum ihr persönliches Kurzstück, in dem SIE und ER im Mittelpunkt stehen. Als Material dienen Texte des Briten Ronald D. Laing (1927-89), der in den 1960er und 1970er Jahren als Kult-Psychoanalytiker galt, zumal er Erfahrungen aus der Praxis in Lyrik verwandelte. Das 1976 erschienene Buch „Liebst du mich?“ (Original: „Do you love me?“), welches er als „Unterhaltung in Konversation und Versen“ bezeichnete, gehört zu seinen erfolgreichsten Werken.

DAS BRENNENDE AQUARIUM lenkt den Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten künstlerischer Interpretation und lädt zugleich zu einem überraschenden Tauchgang in die Untiefen von Beziehungen ein.

Premiere ist am 18. November 2017 um 19.30 Uhr in der Kammerbühne.

Regie: Angelika Zacek, Max Schumacher, Matthias Horn